Die Abstakte Malerei wurde durch den russische Maler Wassily Kandinsky (1866-1944) begründete, wobei sich schon bald zwei Hauptströmungen bildeten: zum einen die vom Expressionismus kommende, emotional geprägte und später gestische Freie Malerei, bei der die völlige Ablösung vom Gegenständlichen angestrebt wird und die Farbe, Form, Struktur und Komposition in den Vordergrund treten lässt (Wassily Kandinsky, Ernst Wilhelm Nay, Hans Hartung); zeitgleich entstand aber auch eine vom Kubismus beeinflusste eher intellektuelle, geometrisierende Abstrakte Kunst (Michail F. Larionow, Frantisek Kupka, Kasimir Malewitsch, Piet Mondrian), eine Tendenz, die sich später zur "Post-Painterly Abstraction" weiterentwickelte: Geometrische Formen ohne jede "persönliche Handschrift" des Malers. Hauptvertreter hierfür sind Frank Stella ("What you see is what you see"), Louis Noland, Ellsworth Kelly, Al Held, Jules Olitsky.
Abstrakte Kunst ist eine Kunstrichtung, die mit dem Anfang des 20. Jahrhunderts begann, als die ersten Maler sich, als unmittelbare Folge der immer weiter voranschreitenden Entwicklung der Fotografie, immer weiter von der Wiedergabe oder Interpretation der realen Natur in ihrer Malerei entfernten. Sie ist zu unterscheiden von „gegenstandsloser Kunst“, die keine Abbildfunktion besitzt. Quelle: wikipedia.de